Beim Kühlwasser cool bleiben dank Pay-per-use

Alternative Investitionen: Transparente Kosten je nach Verbrauch
Biogasanlage
„Der Kunde bekommt ein Rundum-Sorglos-Paket mit einer vollen Planungs- und Betriebssicherheit: die Anlage, die darauf zugeschnittenen Chemikalien, die vorbeugende Wartung und die Servicebetreuung durch qualifiziertes und erfahrenes Personal.”
Michael Weber
Vertriebsleiter bei Veolia Water Technologies


 

Kunde: Biogas-Erzeuger

Der Kunde ist Marktführer bei der Erzeugung von Strom aus Biogas und plant, errichtet und betreibt Biogasanlagen im industriellen Maßstab. Die 40 Biogasanlagen des Energieparks versorgen jeweils ein Blockheizkraftwerk mit Energie. Das entspricht einer Versorgungskapazität von ca. 50.000 Haushalten. Der Energiepark ist damit eine der größten Biogasanlagen Europas.

Wichtige Fakten

  • Mit rund 47 Milliarden Kilowattstunden hatte Biogas im Jahr 2020 einen Anteil von rund 9,7 Prozent am deutschen Strommix in Deutschland.
  • Damit ist diese Form der Stromproduktion ein entscheidender Baustein für die Energiewende in Deutschland.

Anforderung: Normgerechtes Kühlwasser aus Brunnenwasser

Mais

Biogas entsteht durch anaerobe Vergärung organischer Stoffe wie beispielsweise Maissilage und mit Hilfe entsprechender Bakterien. Das gewonnene Gas wird umweltfreundlich per Kraft-Wärme-Kopplung in BHKWs verstromt. Für die Rückkühlung sind zwei große Kühlkreisläufe zuständig mit Volumen von 40 und 50 Kubikmetern.

Die VDI 2047 und die 42. Bundesimmissionsschutzverordnung (42. BImSchV) von 2017 schreiben strenge Vorgaben für den hygienischen Betrieb von Kühlanlagen vor. Der Anlass dafür sind die immer wieder auftretenden Fälle von Verunreinigungen durch Legionellen, die bei Anwohnern von Kühltürmen oder auch Mitarbeitenden Legionellose auslösen können. So gilt eine Registrierungspflicht für Verdunstungskühlanlagen, Kühltürme und Nassabscheider. Eine regelmäßige Überprüfung und Risikobewertung der Anlage durch eine fachkundige Person ist Pflicht, Auffälligkeiten müssen der Aufsichtsbehörde gemeldet werden.

Der Kunde bezieht das für die Kühlkreisläufe genutzte Wasser aus einem eigenen Brunnen, das allerdings sehr eisen- und manganhaltig ist. Bisher wurde das Wasser lediglich über eine Enthärtungsanlage geführt. Die hohen Mengen an Mangan und Eisen erforderten jedoch häufige Regenerationen. An der Brunnenentnahmestelle ist ein Wasserzähler angebracht, der den Verbrauch für die Gesamtabrechnung angibt.


Lösung: Pay-per-use-Mietanlage plus Kühlturmservices

Die Anlage von Veolia wird über fünf Jahre gemietet statt sie als Investitionsauftrag zu kaufen. Sie besteht aus zwei redundant ausgelegten automatischen Druckfiltern für die Enteisenung und Entmanganung. Nach einem Zwischenspeicher schließt sich daran eine Enthärtungsanlage mit einer Leistung von 39 m3/h an. Das Weichwasser wird nach der Enthärtung auf rund 5°dH verschnitten.

Im Hinblick auf die hygienischen Anforderungen der VDI 2047 bzw. der 42. BImSchV übernimmt Veolia Water Technologies auch die regelmäßigen Kontrollbesuche, Probenentnahmen und kümmert sich um die vorgeschriebenen Analysen sowie die entsprechende Dokumentation


Vorteile von Pay-Per-Use

Das alternative Modell bietet zahlreiche Vorteile: der Kunde hat keine Investitionskosten und damit auch keine Kapitalbindung. Er bezahlt nur nach Verbrauch, kann also das gesamte System als Betriebskosten geltend machen. Das beschleunigt den Investitionsprozess und hält das Unternehmen flexibel. 

„Für den Kunden war es wichtig, dass er bei uns nur einen Ansprechpartner hat“, erklärt Michael Weber, Vertriebsleiter bei Veolia Water Technologies. Das verhindert Probleme in der Koordinierung der Verantwortlichkeiten. „Der Kunde bekommt ein Rundum-Sorglos-Paket mit einer vollen Planungs- und Betriebssicherheit: die Anlage, die darauf zugeschnittenen Chemikalien, die vorbeugende Wartung und die Servicebetreuung durch qualifiziertes und erfahrenes Personal.” 

Die Abrechnung erfolgt alle drei Monate pro Kubikmeter Kühlwasser.


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