Wassertropfen mit Wasseraufbereitungs-Anlage und Veolia-Techniker im Hintergrund

4 Gründe, die für eine Pay-per-use Wasseraufbereitung sprechen

Die vergangenen Jahre haben Betreiber von Anlagen zur Wasseraufbereitung vor enorme Herausforderungen gestellt. Der Klimawandel mit seinen Wetterextremen sorgt immer häufiger für stark schwankende Wasserbedarfe, so z.B. zu Produktionszwecken oder im Bereich Heizung, Kühlung, Lüftung. Aber auch die Corona-Pandemie hat zusätzlich zu einer extrem schwankenden Nachfrage nach Wasser und seiner Aufbereitung geführt: Ob Lockdown, Wiederaufnahme der Wirtschaft, Home Office und Urlaub zuhause — viele Veränderungen haben enormen Einfluss auf die Schwankungen im Wasserbedarf vor Ort. Auch die Anforderungen an die Wasserqualität hängen direkt mit dem konkreten Bedarf und den Umwelteinflüssen zusammen. Das macht es Betreibern äußerst kompliziert, die bestehenden Anlagen aktuell und auch künftig kontinuierlich optimal auszulegen und Investitionen in Wartung oder Anlagentausch richtig zu kalkulieren. 

Ohne eine optimal funktionierende Wasseraufbereitung jedoch verschwenden Betreiber nicht nur unnötig Strom und Wasser und damit Geld. Sondern so drohen langfristig Sicherheitsrisiken, Wettbewerbsnachteile und das Verfehlen von Nachhaltigkeitszielen. Investitionen, die jetzt getätigt werden müssen, sollten daher auch umgehend geschehen. Damit Unsicherheit und Kostendruck nicht zu einem Investitionsstau führen, kann in manchen Fällen das Pay-per-use-Modell von Vorteil sein. Wir zeigen vier Gründe, die gegen eine Investition und für ein Pay-per-use sprechen:

1 - Hohe Investitionskosten umgehen

Lohnt sich eigentlich die Investition in eine neue Wasseraufbereitung oder tut es die alte noch? Diese Frage stellen sich viele Anlagenbetreiber permanent. Wer weiß, welche Herausforderungen in absehbarer Zeit auf die Anlage zukommen werden, der kann mit einem professionellen Audit zunächst Klarheit über alle Möglichkeiten bekommen. Daraus kann in aller Regel sofort abgeleitet werden, was benötigt wird und wie teuer es dann am Ende sein wird. Mit dieser Gewissheit können Betreiber direkt kalkulieren, ob sich eine Reparatur noch lohnt, sie für die Investition in eine Neuanlage die entsprechenden Mittel haben, oder vielleicht über die laufenden Kosten eine hochmoderne Anlage besser als Pay-per-use finanzieren sollten.

Alle Anlagen, die dieses Label tragen, sind auch als Pay-per-use erhältlich.

2 - Sofortige Anlagenverfügbarkeit

Entscheidungen für Investments sind häufig von langer Hand geplant. Krankenhäuser, öffentliche Einrichtungen und Labore haben oftmals komplizierte und langwierige Genehmigungsprozesse. Bevor eine Investition getätigt werden kann, müssen verschiedene Personen dabei zustimmen und die Freigabe erteilen. Wenn der Bedarf an Wasser aber jetzt hoch ist, kann eine zeitliche Verschleppung die Unternehmensziele gefährden. Über die Betriebskosten verrechnet, können moderne Anlagen allerdings umgehend genutzt werden. Das ermöglicht sofortige Unterstützung für Forschung, Diagnostik und Entwicklung wie beispielsweise durch die umgehende Verfügbarkeit von Reinstwasser. Ein tolles Beispiel liefert dieser Anwendungsfall für Pay-per-use in der Laborwasseraufbereitung.


3 - Permanente Betriebs- und Planungssicherheit

Das Band steht still, weil der Kühlturm nicht läuft. Das speziell verunreinigte Abwasser kann nicht aufbereitet und damit nicht abgeführt werden. Ohne Reinstwasser keine Laborarbeit. Die Produktionsanlage kann nicht gereinigt werden. Diese Beispiele zeigen: Anlagenausfälle durch schlechte Wartung sind nicht nur ärgerlich sondern extrem kostspielig. Moderne Wasseraufbereitungsanlagen werden immer komplexer und leistungsstärker. Wer seine Anlage nicht gut kennt oder nicht über die personellen Ressourcen verfügt, sollte sich professionelle Unterstützung bei der Wartung holen. Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • Mittlerweile können Online-Tools zuverlässig Anlagen überwachen und über Alarmsysteme entsprechend rechtzeitig reagieren. Allerdings muss dann das Personal an der Anlage auch wissen, was und wie es zu tun ist. Genau deshalb unterstützen wir mit HUBGRADE nicht nur die Überwachung und Kontrolle aller Anlagen, sondern liefern mit Analysen, Trends und Handlungsempfehlungen aktiven Service über die Plattform, bei Bedarf auch 24/7. Das hilft dem Personal vor Ort aber nur, wenn es grundsätzlich zum Betrieb und der Wartung überhaupt qualifiziert ist.
     
  • Wir sind die Experten unserer Anlagen. Im Rahmen eines Wartungsvertrags lässt sich viel Service abdecken. Zusammen organisieren wir Regelwartungen und ad-hoc-Einsätze. Dennoch basiert die Regelwartung auf der Annahme gewisser stabiler Wasserverbräuche. Schließlich können wir nur den Service liefern, den wir gemeinsam analysieren. Kommt es zu unvorhergesehenen Ereignissen, stehen wir zwar umgehend zur Verfügung, mitunter fallen aber zusätzliche Kosten beim Verbrauchsmaterial oder für Chemikalien an, die vielleicht so nicht eingeplant waren.

Wenn Sie eine neue Anlage als Pay-per-use installieren, tragen wir nicht nur die Verantwortung für Ihren einwandfreien Zugang zu Wasser, sondern auch das Risiko von Mehraufwand. Sie zahlen am Ende nur für das, was Sie wirklich brauchen: zuverlässiges Wasser in definierter Qualität. Bei schwankenden Anforderungen können Sie daher trotzdem die erwartbaren Kosten für die Wasseraufbereitung exakt planen und die Produktion entspannt anpassen.


4 - Von temporären Lösungen profitieren

Umstrukturierungen sind zu jeder Zeit in vielen Unternehmen ein Thema. Nicht erst durch die Corona- Pandemie. In manchen Betrieben sind Standortverlagerungen oder -schließungen schnell und unkompliziert umgesetzt. Bei komplexen Produktionsprozessen oder auch bei kommunalen Einrichtungen wie Krankenhäusern, Schulen und Universitäten sind Umstrukturierungen oftmals langwierig. Bis ein neuer Standort aufgebaut ist und neue Technik zum Einsatz kommen kann, vergehen mitunter Jahre, aber dennoch kann das zu wenig Zeit bedeuten, um die Anschaffung von Neuanlagen heute noch zu refinanzieren. Wer jetzt sofort Lösungen benötigt, für den kann Pay-per-use eine effektive Möglichkeit sein. 

 

Diese Gründe können ausschlaggebend sein, sich für oder gegen ein Pay-per-use Modell zu entscheiden. Brauchen Sie weitere flexible Investitionsmodelle? Dann haben wir für Sie das passende individuelle Angebot. Ob Pay-per-use, Mietkauf, Leasing oder Mobile Water Service - wir sorgen dafür, dass Ihre Wasseraufbereitung zuverlässig mit ihren Anforderungen Schritt hält. Sprechen Sie uns einfach an.

 

Referenz
Laborwasseraufbereitung als Pay-per-use in einem sensiblen Umfeld. So nutzt Uniper SE den vollen Service flexibel
Information
Erfahren Sie mehr zu den Vorteilen des flexiblen verbrauchsbasierten Service-Modells ohne Investitionskosten