Die Produktion sicher anfahren mit mobilen Wasseraufbereitungsanlagen

Nach dem Stillstand Ihrer Produktion kann die Wasseraufbereitung mit mobilen Anlagen unterstützt werden um Schäden zu vermeiden & die Leistung zu steigern.
Veolia Mobile Water Service Trailer mit Container

Ob in der Industrie oder im privaten Bereich: Viele Dinge brauchen hin und wieder eine Starthilfe. In der Arbeitswelt ist das beliebteste Mittel der Deutschen dafür vor allem Kaffee. Das Drama ist groß, wenn der morgendliche Lebensretter nicht mehr wie gewohnt schmeckt. Meist liegt die Ursache bei der Qualität des Wassers. Bei stehendem Wasser reichen selbst Zimmertemperaturen aus, um eine perfekte Grundlage für Keime und Biofilme zu bilden. Das gilt genauso für Industrieanlagen: Stillstände bei der Wasseraufbereitung bilden ein Risiko. Trinkwasser enthält darüber hinaus Kalk, der sich ebenfalls an Maschinen schnell ablagern kann. Auch selbst optimal aufbereitetes Wasser kann zu einer Gefahr werden. Abhilfe für die industrielle Wasseraufbereitung kann eine temporäre mobile Anlage schaffen.

Stehende Produktionsstraßen mit vorgeschalteten Wasseraufbereitungsanlagen, in denen sich Toträume bilden und Wasser sammelt, sind ein großes Hygienerisiko. Durch die aktuelle Krise wurden vermehrt Produktionskapazitäten vermindert oder gar eingestellt. Das führt in vielen Fällen zur Bildung von Biofilmen, Keimen und Verblockungen, die sich je nach Verfahren und Anlage nur unter Einsatz spezieller Chemikalien wieder reinigen lassen.

Doch bei länger stillstehenden Produktions- und Wasseraufbereitungsanlagen ist selbst dieses Vorgehen unter Umständen nicht mehr ausreichend und führt schließlich zu Kapazitätseinbußen und Beschädigungen der Anlagen. Eine umfassende Instandhaltung und Reparatur müssen möglicherweise durchgeführt werden, um die Effizienz wieder herzustellen.

Nach Monaten, in denen Betriebe nicht wie gewohnt ihre Produktionsanlagen auslasten konnten, ist es jetzt außerdem wichtig schnellstmöglich unter Volllast zu starten. Die Produktion könnte aber zum einen durch intensivere Servicemaßnahmen verzögert, oder durch nicht ausreichende Kapazitäten der Wasseraufbereitungsanlagen vor Ort vermindert werden. Schließlich muss auch bei einigen Betrieben der Backlog abgearbeitet werden und damit die gewöhnliche Kapazität eigentlich noch erhöht werden.

Während ein schlecht schmeckender Kaffee aufgrund einer verschmutzten Maschine nur den Start in den Tag vermiest, haben reduzierte Kapazitäten der Wasseraufbereitung deutlich schwerer wiegende Auswirkungen. Hier kann eine Starthilfe mit mobiler Wasseraufbereitung die perfekte Lösung sein, wie diese beiden Fälle zeigen:
 

Termingerechte Wiederaufnahme der Produktion eines ReAct- Mitglieds nach einem Notfall

Durch einen Stillstand mussten in einer Zellstofffabrik in Frankreich mehrwöchig zwei HP-Turbinen und die zugehörigen Vollentsalzungsstraßen abgeschaltet werden. Durch das Verblocken der Harze der Deionisierungsanlage, welche im Normalfall mit vorgereinigtem Flusswasser gespeist wird, war die problemlose Wiederinbetriebnahme nicht möglich.

Die Zellstofffabrik erhielt binnen 12 Stunden nach dem Notruf eine Lösung, um demineralisiertes Wasser in geforderter Menge und Qualität zur Verfügung zu stellen. Zum Einsatz kam ein Vollentsalzungstrailer, bestehend aus zwei Demineralisierungsstraßen mit je einem Anionen-, einen Kationentauscher sowie einem Mischbett. Das Veolia-Team tauschte zweimal täglich den Trailer vor Ort, um den reibungsfreien Ablauf zu garantieren.

Durch die Bereitstellung der mobilen Wasseraufbereitungsanlagen konnte die Produktion termingerecht wieder aufgenommen werden, während die Harze der stationären Vollentsalzungsanlage parallel ersetzt werden konnten.
 

Ein Kraftwerk benötigt zusätzliche Wassermengen zur Wiederaufnahme der Produktion

In einem Großkraftwerk in Deutschland fand hingegen eine geplante, umfassende Revision eines Kraftwerksblock statt. Nach der Revision wurden zum Wiederanfahren über 10 Tage etwa 450 m³/h Kesselspeisewasser mit einer Qualität von Leitfähigkeit <0,1 µS/cm und Silikat <10 ppb benötigt.

Durch qualifizierte Service-Ingenieure wurde eine temporäre zweistufige Aufbereitungsstraße installiert und betrieben. Dazu bildeten sechs parallele mobile Umkehrosmosen die erste Stufe und reduzierten den Salzgehalt um mehr als 95%. Das Permeat wurde in vier Puffertanks mit je 70 m³ Fassungsvermögen zwischengelagert. Durch zwei Ionenaustausch-Trailer erfolgte die Vollentsalzung in der zweiten Stufe. Mehrere Druckerhöhungspumpen sorgten für den optimalen Betriebsdruck.

Mit diesem Set-Up konnten wir das Kesselspeisewasser in gewünschter Menge und Qualität liefern und somit das Wiederanfahren des Kraftwerksblock sicher ermöglichen.
 

Mobile Wasseraufbereitung als passende Ergänzung

Wie die beiden Fallstudien zeigen, bieten mobile Wassersysteme in Notsituationen, als auch bei (Wieder-)Inbetriebnahmen, Sanierungen oder Wartungsarbeiten zuverlässige und kostengünstige Alternativen zu ortsfesten Anlagen. Unsere mobilen Systeme sind maximal mobil durch die Installation auf einem Anhänger, einem Skid oder in einem Container. Der Einsatz kann dabei von wenigen Tagen bis zu mehreren Jahren variieren. 

Wir bieten unseren Kunden flexible und individuelle Möglichkeiten, um moderne Lösungen zur Wasseraufbereitung schnell und unkompliziert einzusetzen. Wie es um die Qualität und den Geschmack Ihres Kaffees steht, liegt allerdings in Ihrer Verantwortung.
 

  
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