Laborwasseraufbereitung als Pay-per-Use-Modell

Kraftwerk überwacht zuverlässig sensible Wasserprozesse

Der Kunde

Die Uniper SE ist ein internationales Energieunternehmen und betreibt an verschiedenen Standorten Kraftwerke, Energieinfrastruktur und bietet vielfältige Dienstleistungen. Am Standort Schkopau liefert das Kohlekraftwerk insgesamt 900 MW Strom und zusätzlich Prozessdampf für ein benachbartes Chemiewerk. 

 

Die Anforderungen

Zur permanenten und fehlerfreien Überwachung verschiedener Prozesse, benötigt das chemische Labor im Kraftwerk Schkopau Reinstwasser vom Typ I. Die unterschiedlichen Prüfprozesse sorgen für einen einwandfreien Betrieb der Anlage und garantieren neben einer sicheren Dampfproduktion und einer verlässlichen Kühlwasserqualität auch die Rauchgas-Entschwefelung sowie die Qualität einer angeschlossenen Gipsanlage. Neben der Bereitstellung von ca. 900 MW Strom für Mitteldeutschland und die Deutsche Bahn, wird außerdem ein benachbartes Chemiewerk mit Prozessdampf versorgt. Die Verantwortung für den reibungslosen Anlagenbetrieb und eine hohe Wasserqualität sind entsprechend hoch.

 

Die Herausforderung

Das Personal im Labor ist mit komplexen Aufgaben und hoher Verantwortung beschäftigt. Die Sicherstellung der gleichbleibenden Wasserqualität ist für die Analytik im Labor unerlässlich. Der administrative Aufwand zur Überprüfung der Wasseraufbereitungsanlage sowie deren Wartung sind dagegen vergleichsweise hoch. Zur Bestellung von Verbrauchsmaterialien und Wartung ist beispielsweise das Einholen von verschiedenen Angeboten nötig. 

 

Die Lösung

Die Wasseraufbereitungsanlage wird über fünf Jahre gemietet statt sie als Investitionsauftrag zu kaufen. In dieser Zeit übernimmt Veolia ELGA die Bereitstellung des benötigten Typ I Reinstwassers. Alle anfallenden weiteren Kosten, zum Beispiel für die jährliche Instandhaltung und Wartung durch das geschulte Servicepersonal, inklusive aller benötigten Verbrauchsmaterialien, trägt Veolia ELGA. Darunter fallen z.B. auch der Austausch defekter UV-Lampen oder der Austausch der Aufbereitungskartuschen. 

PURELAB flex 2 Reinstwasseranlagen liefern eine größtmögliche Reinheit von 18,2 MΩ cm. Die Wasserreinheit wird direkt an der Entnahmestelle überwacht und umfasst auch eine Echtzeit TOC- Überwachung für besonders kritische Anwendungen. Das Gerät ist für eine Kapazität von 10 bis 100 Litern täglich ausgelegt.

 

Typ I Reinstwasser

Reinstwasser vom Typ I ist die mit Abstand reinste Substanz, die in einem Labor verwendet wird. Die in modernen Laboren durchgeführten Forschungen und Prüfungen sind in hohem Maße von der Verfügbarkeit von hochreinen Reagenzien, wie etwa Reinstwasser, abhängig. Werden weniger reine Reagenzien verwendet, können Elemente und Bestandteile bereits in einem Bereich parts per billion (ppb bzw. Teile pro Milliarde) oder auch darunter, negative Auswirkungen auf die Anwendungen haben. Denn sie interagieren mit Proben, aktiven Bestandteilen und Systembestandteilen. Hundertprozentig reines Wasser besteht ausschließlich aus Wassermolekülen mit einem Gleichgewicht aus Hydroxyd- und Wasserstoffionen (10-7M bei 25°C). der charakteristische elektrische Widerstand dieser Mischung beträgt 18,2MΩ cm

 

Pay-Per-Use auf einen Blick

  • Stets zuverlässiger Anlagenstatus
  • Einfache Kostenkalkulation, keine zusätzlichen Instandhaltungskosten
  • Organisation und Administration der Wartung über den Hersteller
  • Risiko und Verantwortung liegen beim Hersteller
  • Neuanlagen lassen sich dank Pay-per-Use ganz einfach über Betriebskosten abrechnen
  • Zeitersparnis für Laborpersonal
  • Optional mit digitaler Service-Plattform HUBGRADE für das Qualitätsmanagement nutzbar

 

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Wichtige Fakten

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