Wasseraufbereitung der neuen Generation für Life-Science-Unternehmen

Unkompliziertes Refurbishment dank modularer Bauweise garantiert Pharmaron die Produktion von Reinwasser

Der Kunde

Pharmaron UK LTD ist ein führendes Dienstleistungsunternehmen für Forschung und Entwicklung aus Hertfordshire, Großbritannien und produziert synthetische, medizinische sowie analytische Chemie. Außerdem werden chemische und pharmazeutische Produkte für die Life-Science-Industrie und die Pharmakologie entwickelt.

 

Die Anforderungen

Der Standort von Pharmaron in Hoddesdon muss aufgrund des sensiblen Tätigkeitsbereiches, ständig mit reinem Wasser versorgt werden. 

Veolia Water Technologies leistet bereits seit Anfang der 2000er Jahre Wartung und Support für die Wasseraufbereitungsanlagen des Unternehmens, um eine störungsfreie Versorgung mit gereinigtem Wasser dauerhaft zu gewährleisten.

Dieses Wasser wird sowohl für die Reinigung der Anlagen, als auch als Rohstoff zur Herstellung von pharmazeutischen Wirkstoffen verwendet. Um den Ressourcenverbrauch zu optimieren, war der Austausch einer bestehenden Anlage fällig.
 

Kompakt und zuverlässig: Anlagen der Orion-Serie

Die Lösung

Eine neue ORION 500 hat nun eine der drei im Betrieb befindlichen älteren Wasseraufbereitungsanlagen von Veolia Water Technologies ersetzt. Mit der Aufwertung des Systems, kann die Produktion deutlich wettbewerbsfähig verlaufen.

Bevor der Neukauf der Anlage als geplante Sanierung durchgeführt werden konnte, führten Änderungen in der Produktion des Unternehmens dazu, dass eine weitere ältere ORION-Anlage außer Betrieb genommen und als Depot für Ersatzteile verwendet werden konnte. Damit musste die Inbetriebnahme der neuen Anlage während einer Stillstandsphase durchgeführt werden und nicht im laufenden Betrieb.

Die Projektmanager und Servicetechniker von Veolia Water Technologies arbeiteten eng mit dem eigenen Projektteam von Pharmaron zusammen. Damit  die Umstellung so reibungslos wie möglich verläuft, konnte die Lieferung, Installation und Inbetriebnahme der ORION 500 einfach während der jährlichen Stillstandszeit des Werks zu Beginn des Jahres geplant und sichergestellt werden.
 

Prozessbeschreibung

„Die ursprünglichen Anlagenteile wurden während des Baus der Fertigung per Kran in das Gebäude gehoben. Diese Option war nicht mehr möglich, daher musste die neue Baugruppe so konfiguriert werden, dass sie in den Lastenaufzug passt. Durch zwei separate Skids konnte dies erreicht werden,” erklärt Kalpesh Shah, Industrial Sales Manager von Veolia Water Technologies UK und ergänzt: “In einem sehr kleinen Zeitfenster haben unsere Ingenieure die ursprüngliche ORION-Einheit also zunächst zerlegt und aus den beiden Skids wieder eine einzige neuen ORION 500 Einheit zusammengebaut. Anschließend haben sie das System in Betrieb genommen und erfolgreich qualifiziert.“

 

Die von Pharmaron ausgewählte neue ORION-Einheit enthält viele nachhaltige Funktionen zur Reduzierung des Rohwasser- und Stromverbrauchs:

  • Wenn das Gerät regeneriert wird, oder die Nachfrage sinkt, wird aus den Umkehrosmosemembranen kein RO-Ausschusswasser entlassen
  • Ein kühlender Wärmetauscher verhindert, dass Wasser mit hohen Temperaturen während längerer Regenerierungsperioden abgelassen wird
  • Die Durchflussrate wird während des Regenerier-modus reduziert, die RO-Hochdruckpumpe verfügt über einen Antriebsmotor mit variabler Drehzahl, beide reduzieren den Stromverbrauch

 

Ergebnis

Andy Moore, Leiter des Kalibrierungsteams bei Pharmaron, kommentierte: „Während die neue ORION-Einheit auf zwei Skids gebaut werden musste, um den Zugang zum Gebäude zu erleichtern, bestand ein großer Teil der Herausforderung dann darin, dass die Anlage auch normgerecht dort funktionieren musste, wo sie wieder installiert wurde. Aber der Einbau und die Inbetriebnahme verliefen planmäßig, und obwohl es zwar einige Anlaufschwierigkeiten gab, war der Wechsel ein echter Erfolg.“

Veolia Water Technologies bietet auch weiterhin geplante und kurzfristige Wartungsarbeiten für die verschiedenen Wasseraufbereitungsanlagen im gesamten Werk in Hoddesdon an.

 

Wichtige Fakten

 

  • Ein kühlender Wärmetauscher verhindert, dass Wasser mit hohen Temperaturen während längerer Regenerier-perioden abgelassen wird
  • Die Durchflussrate wird im Regenerier-modus reduziert

Modulare Bauweise ermöglicht den Einbau auch unter komplizierten räumlichen Bedingungen