Kunststoffabfall, in diesem Fall eine Pillenverpackung aus Plastik mit einer Aluminiumbeschichtung im Labor

So werden Kunststoffabfälle im Labor reduziert

Im Labor wird an verschiedenen Orten Plastikmüll produziert: Pipettenspitzen, Handschuhe, Plastikröhrchen. Dinge, die oft nur einmal verwendet werden ...
Die Menschheit wehrt sich gegen die Verschmutzung des Planeten und ergreift viele Maßnahmen, um zu verhindern, dass Millionen Tonnen Plastikmüll weiterhin auf Deponien und unkontrolliert in unseren Ozeanen landen. Die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen widmen sich diesem Problem daher an verschiedenen Stellen. Doch die Umsetzung in konkretes Handeln in hygienisch sensiblen Umgebungen, ist eine ganz eigene Herausforderung. Da viele wissenschaftliche Labore immer noch stark auf Einwegplastik angewiesen sind, ist es an der Zeit, Strategien zu finden, die eine effektive Reduzierung von Kunststoffen möglich machen. Dabei helfen kann auch der Einsatz von modernen Reinstwassersystemen.
Es ist nahezu unmöglich, die Studien zu ignorieren, die die negativen Auswirkungen von Kunststoffen auf unsere Tierwelt und Ökosysteme beschreiben. Dazu kommen Schlagzeilen, Berichterstattung und unzählige Filme, die das Leid der Tiere und der Pflanzenwelt bestens dokumentieren. Plastikmüll ist ein enormes Problem der Gegenwart für unsere Umwelt und letztlich auch für uns selber. Es wird geschätzt, dass jedes Jahr 12 Millionen Tonnen Plastik in den Ozeanen landen. Und die Auswirkungen sind weitreichend, denn Plastik wird sogar in Lebewesen gefunden, die bis zu elf Kilometer unter der Oberfläche leben. Mikroplastik findet immer häufiger den Weg in die Nahrungskette und sogar in den menschlichen Organismus. Um unsere Umwelt und uns zu schützen, müssen wir alle mehr tun und diesen steten Fluss an Müll entschlossen eindämmen. Wissenschaftler:innen kommt dabei in vielerlei Hinsicht eine Schlüsselrolle zu.
Eine weiße Plastikflasche verschmutzt den Strand

Quellen von Plastik im Labor

Die Wissenschaft macht einerseits Entdeckungen und damit Wissen über die Folgen und den Grad der Verschmutzung von Plastikmüll überhaupt erst möglich. Im Alltag allerdings wird im Labor an verschiedenen Orten Plastikmüll selber produziert – darunter Pipettenspitzen, Handschuhe, Plastikröhrchen – Dinge, die oft nur einmal verwendet und dann weggeworfen werden müssen.

Das alles summiert sich. Eine Abteilung für Biowissenschaften im Vereinigten Königreich schätzt, dass sie selber in nur einem Jahr etwa 267 Tonnen Plastikmüll erzeugt hat. Auf rund 20.500 Einrichtungen weltweit gerechnet, die sich mit biologischer, medizinischer oder landwirtschaftlicher Forschung befassen, könnte das 5,5 Millionen Tonnen Labor-Plastikmüll entsprechen – ungefähr der Gesamttonnage von 67 Kreuzfahrtschiffen. Und diese Menge wird jedes sozusagen neu erzeugt!

Wissenschaftler:innen stehen bei der Reduzierung von Plastikmüll im Labor vor ganz besonderen Problemen. Der Einsatz von Plastikartikeln und Verpackungen wird häufig zunächst mit Kosten- und Zeiteinsparungen gerechtfertigt. Nicht zuletzt sind Einwegartikel zuverlässig steril und müssen nicht gereinigt werden. Und es ist teilweise nicht möglich, einfache Recyclingbehälter zu installieren, da viele Gegenstände, die in einem Experiment verwendet werden, mit giftigen oder gefährlichen Stoffen kontaminiert sind.

Für Labore kann es daher schwierig sein, die Abhängigkeit von Einwegkunststoffen nachhaltig zu verringern. Aber es ist dennoch ein Problem, das wir nicht einfach ignorieren können.

Auch für Labore gilt:
Wiederverwenden - Recyclen - Ersetzen.

PURELAB Quest

Wer nach Lösungen sucht, um den Plastik-Fußabdruck des Labors zu reduzieren, kann auf wiederverwendbare Materialien umsteigen – oder das Recycling durch Initiativen wie das neue Handschuh-Recycling-Programm eines Unternehmens fördern, das Einweghandschuhe in neue Kunststoffprodukte wie Parkbänke, Abfalleimer oder sogar Gießkannen verwandelt. Unser neues Reinstwassersystem PURELAB Quest ist beispielsweise auch zu mehr als 85 Prozent aus wiederverwerteten Materialien hergestellt und ausgestattet mit langlebigen Verbrauchsmaterialien.

Reinstwasser

Wenn das Labor auf Reinstwasser angewiesen ist und gegenwärtig auf abgefülltes Flaschenwasser setzt, warum also nicht durch ein hauseigenes stationäres Laborwasseraufbereitungssystem ersetzen? Dies bietet nicht nur eine zuverlässige Alternative für Rein- und Reinstwasser, sondern kann gleichzeitig auch den Plastikmüll, den Wasserverlust und den CO2-Fußabdruck reduzieren. Denn es wird nur so viel Wasser produziert wie auch wirklich gebraucht wird, kein Tropfen wird verschwendet und die Lieferwege sowie die Verpackung für Flaschen-Chargen entfallen komplett, weil das Wasser - je nach Anwendung - sogar direkt aus Trinkwasser gewonnen werden kann.

Pay-per-use Modell

Durch die Installation eines Wasseraufbereitungssystems profitieren Labore nicht nur von mehr Nachhaltigkeit und weniger Plastikmüll, sondern es spart als besonderen Anreiz vor allem Zeit und Geld – nach einer anfänglichen Investition sind die späteren Betriebskosten in der Regel niedriger als beim Kauf von Wasser in Flaschen. Und wer ganz und gar auf langfristige Investitionskosten (CAPEX) verzichten will, der kann unsere Reinstwassersysteme auch ganz einfach als Pay-per-use Modell nutzen. Nachhaltige Wasseraufbereitung im Labor war nie einfacher!

Nachhaltige Wasseraufbereitung von ELGA

ELGA Labwater ist ein Teil von Veolia, dem weltweit führenden Umweltdiensleister. Unsere Lösungen unterstützen Ihre Forschung und bieten nachhaltige Wege für die Herausforderungen zuverlässiger Wasseraufbereitung in Ihrem Labor.

Service
Modernste Wassertechnik und alle Services nutzen – flexibel nach Wasserverbrauch bezahlen
Produkt
Alle Laborwassertypen direkt aus Trinkwasser produzieren! Das kompakte Laborwassersystem als wirtschaftliche all-in-one-Lösung.
INFO
Ohne Wasser in der richtigen Reinheit sind Analyseergebnisse mit Vorsicht zu genießen.