Labor mit Analyzern

Digitaler Service für das Universitätsklinikum Nîmes

Ein Uni-Klinikum setzt auf den digitalen Service HUBGRADE und sichert damit die Auditierung
Diese Art der Frühwarnung hat es uns ermöglicht, die Anzahl der allgemeinen Alarme zu reduzieren.
Dr. David-Paul De Brauwere
Krankenhausarzt im Labor für Biochemie und Molekularbiologie


Kunde: Universitätsklinikum Nîmes, Frankreich

Das Institut für Biochemie und Molekularbiologie am Universitätsklinikum von Nîmes hat vier Hauptbereiche:

  • Biochemie, Endokrinologie, biologische Onkologie und allgemeine Toxikopharmakologie sowohl für Routine als auch Notfälle
  • den Bereich Toxikologie sowie Fach- und forensische Pharmakologie
  • den Sektor Molekulargenetik (somatische Onkogenetik, Neurogenetik, konstitutionelle Pharmakogenetik)
  • und einen Biologiesektor.

Das Laborteam besteht aus 41 Mitarbeitern, darunter 26 Techniker, die hauptsächlich für die Wartung der Analysegeräte und die technische Validierung der Untersuchungen zuständig sind, sowie neun medizinische Biologen, die unter anderem die medizinische Expertise der Laboruntersuchungen sicherstellen durch die Beratung von Kliniken und eine universitäre Lehrtätigkeit.

Das Labor ist 7 Tage die Woche und 24 Stunden am Tag in Betrieb. Im Durchschnitt werden 1200 Proben pro Tag verarbeitet und 2,4 Millionen Verfahren pro Jahr durchgeführt.


Anforderung: Rückverfolgbarkeit als Kern des Labors

Laborantin hält Laborglas mit blauer Flüssigkeit
Höchste Qualität für die Forschung dank digitaler Services

Die gegenwärtige Ära in medizinisch-biologischen Laboren besteht in der Zusammenführung analytischer Lösungen (Gruppierung mehrerer Analysegeräte zu einem einzigen) unter medizinisch-wirtschaftlichen Gesichtspunkten, um eine bessere Rückverfolgbarkeit der Probenverarbeitungsverfahren zu gewährleisten und gleichzeitig die Leistung und Produktion der Analysegeräte zu optimieren.

„Früher hatte jeder Analyser eine eigene Wasserversorgung. Heute muss eine einzelne Wasseraufbereitung in der Lage sein, ein ausreichendes Wasservolumen zu produzieren und dabei eine einwandfreie Wasserqualität sicherstellen. Denn dies ist der wesentliche Bestandteil bei der Analyse von Patientenproben“, erklärt Dr. David-Paul De Brauwere, Krankenhausarzt im Labor für Biochemie und Molekularbiologie.

Moderne Wasseraufbereitungslösungen ermöglichen hohe Durchflussmengen und gleichzeitig die Einhaltung der geforderten Qualitäts- und Rückverfolgbarkeitsstandards. Roche Diagnostics France unterstützt Labore in dieser Entwicklung mit leistungsstarken, bewährten Analyselösungen für automatisierte technische Prozesse.


Lösung: Ein Interface, das den Auditierungsprozess erleichtert

Machine produisant de l'eau purifiée pour les analyseurs de biochimie
ELGA Medica Pro-Reinstwassersystem für biochemische Analyser

Klinische Analysegeräte benötigen eine konstante, sichere und konforme Wasserversorgung, um zuverlässige Diagnosetests zu erstellen und zu reproduzieren. Das Angebot von Roche und Veolia erfüllt diese Anforderung an Qualität und Rückverfolgbarkeit. Das Labor für Biochemie und Molekularbiologie am Universitätsklinikum Nîmes setzt seit 2013 cobas®8000 Analysatoren von Roche Diagnostics mit ELGA Medica Pro Wasseraufbereitungsanlagen von Veolia ein. Dank der digitalen HUBGRADE Serviceplattform können Labortechniker und medizinische Biologen in Echtzeit auf die Daten zur Wasserqualität zugreifen und im Rahmen von vorbeugenden Instandhaltungsmaßnahmen eingreifen.

Bis 2020 müssen 100% der von einem Labor erstellten NABM-Untersuchungen zertifiziert sein. Die französische Zertifizierungsstelle COFRAC (COmité FRançais d'ACcréditation) ist für die Ausstellung dieser Zertifikate an medizinisch-biologische Laboratorien zuständig.

Im Hinblick auf eine vollständige Auditierung für 2 Jahre: „Der Zugriff auf eine Schnittstelle, die die Historie der Wasserqualität zentralisiert und es uns ermöglicht, alle diese Hauptparameter - Temperatur, Leitfähigkeit, spezifischer Widerstand - auf einer einzigen Seite anzuzeigen, bietet eine Garantie für die einfache Rückverfolgbarkeit. Mit dem Zugriff auf den Kalender können wir den Verlauf von Alarmen anzeigen. Wir werden effizienter! Wir können sofort alle Informationen liefern, die während der COFRAC-Audits angefordert wurden “, sagt Dr. De Brauwere.

 

Risiken erkennen: Vorbeugende Wartung

Täglich überprüfen die Techniker die Wasserqualität über das HUBGRADE-Portal. So können sie feststellen, ob sich die Wasserqualität verschlechtert, und bei Bedarf durch Auswechseln der Medica Pro-Filterpatronen vorbeugend vorgehen. Vielfältige Analysen lassen sich so durchführen.

„In Bezug auf den spezifischen Widerstand haben wir beispielsweise den Abstand zwischen dem Beginn der Verschlechterung der Werte und den exakten Einfluss auf die Wasserqualität und damit auf die Ergebnisse der Patientenuntersuchungen in 18 Stunden in der Zukunft bewerten können. Die Wasserqualität steht einfach im Mittelpunkt der Laboraktivitäten. Täglich werden über 1.000 Proben verarbeitet. Die Reproduzierbarkeit der Analyseprozesse rund um die Uhr ist für eine strenge Überwachung der Parameter der Patienten von entscheidender Bedeutung. “

Wenn ein Alarm ertönt oder einer der Parameter eine Verschlechterung der Wasserqualität anzeigt, greifen die Techniker sofort mit einer vorbeugenden Wartungsmaßnahme ein.


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