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Reines Badevergnügen

Wann Hygienezertifikate bei Mehrschichtfiltern wichtig sind

Ob im Hotel, im Therapiezentrum oder zu Hause: Jedes Schwimmbadwasser bedarf einer Aufbereitung. Das Wasser umspült den gesamten Körper aller Badegäste und wird gelegentlich auch verschluckt. Damit hat die Reinheit des Badewassers höchste Priorität für alle Betreiber. Ordnungsgemäßes Badewasser unterliegt der DIN 19643

Reines Wasser erfordert also eine Reihe chemisch-technischer Maßnahmen zur Aufbereitung, Wasserkonditionierung und dem fachgerechten Austausch des Wassers. Zu den wesentlichen Komponenten die die Reinheit des Badewassers beeinflussen gehören: die Beckenhydraulik, Desinfektion, Aufbereitung, pH-Wert-Regelung und der hygienische Frischwasserzulauf. 

Rein muss es sein!

Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher chemisch-technischer Lösungen zur pH-Wert-Steuerung, die die Badegäste vor unangenehmen Hautreaktionen und Viren schützen und vor allem auch dafür sorgen müssen, dass die eingesetzten Desinfektionsmittel richtig wirken. Zur Desinfektion ist Chlor die einzig zugelassene Methode in öffentlichen Schwimmbädern, für den eigenen Pool am Haus gibt es beispielsweise auch die Möglichkeit einer Salzelektrolyse. 

Um Schwebstoffe und Partikel zu entfernen, ist die Wasseraufbereitung ein wesentlicher Bestandteil. Zwar gibt es für das Grobe an der Wasseroberfläche einen Wasserüberlauf. Das reicht aber bei weitem nicht aus um alle Feststoffe aus dem Wasser zu filtern, die über die Luft und vor allem die Haut der Badenden in das Wasser eingetragen werden. Sehr weit verbreitet sind sogenannte Ein- und Mehrschichtfilter. Einschichtfilter bestehen meist aus einer Schicht Quarzkies oder Sand die eine unterschiedliche Körnung besitzen. An deren Oberflächen bleiben Verunreinigungen ganz einfach hängen. Mehrschichtfilter verfügen darüber hinaus noch über weitere Schichten aus Lava, Bims, Filterkoksen oder Anthrazitkohle. 

Auch das Außenmaterial der Filter unterscheidet sich von Modell zu Modell. Das hat aber oftmals lediglich Kostengründe. Die mit Glasfaser verstärkten Kunststofffilter (GFK) sind wesentlich leichter zum Einbau als die Stahlgehäuse und günstiger. Dafür ist Stahl natürlich deutlich beständiger und vor Witterung und kleinen Schäden resistenter. Hier entscheiden häufig einfach Geschmack und Geldbeutel. Zur Reinigung werden alle Schichtfilter regelmäßig rückgespült und somit von Verunreinigungen befreit. Das Schmutzwasser kann dann einfach in der Kanalisation entsorgt werden. Die robuste Bauweise, das langlebige Filtermaterial und der geringe Wartungsaufwand führen zu einer weiten Verbreitung von Ein- und Mehrschichtfiltern.

Die Mischung macht den Unterschied

Aus welchem Schichtmaterial sich der Filter letztlich zusammensetzt, hängt weniger vom Geschmack als vielmehr von den konkreten Anforderungen ab. Die Reinigungsleistung eines normalen Mehrschichtfilters liegt in der Regel bei etwa 150 Partikel pro Milliliter. Das ist für die meisten Schwimmbäder völlig ausreichend. Kleinere Becken benötigen normalerweise zwar weniger aufwendige Filtermaterialien, in Krankenhäusern werden allerdings häufig kleinere Becken in der Therapie verwendet, dafür sind die Hygieneanforderungen an die Badegäste auch wieder spezieller. Hier werden mittlerweile vermehrt Ultrafiltrationsanlagen (UF) verbaut, dessen Verwendung wir hier näher erklären. Wer anspruchsvolles Schwimmbadwasser benötigt aber keine UF, kann auch auf zertifizierte Hygienefilter zurückgreifen. Ein solches Zertifikat verteilen Institute wie das unabhängige IWW Zentrum Wasser. Zwar reichen solche Filter noch nicht an den Reinheitsgrad einer UF, leisten aber dank ihrer speziellen Bauweise einen wirksamen Schutz z.B. vor Legionellen und anderen ungewollten Erregern.

Sicherheit und Energieeffizienz werden immer wichtiger

Wir setzen daher auf totraumfreie, IWW-geprüfte BERKEFELD® Hygiene-Filter mit höchster Sicherheit vor Verkeimungen und garantieren damit eine optimale Verfügbarkeit des Schwimmbades unserer Kunden. Durch die geregelten Pumpen ist diese Baureihe besonders energieeffizient und der automatische Betrieb reduziert den Betreiberaufwand weitest­gehend. Das wird bei steigenden Energiepreisen und größeren Schwierigkeiten bei der Personalsuche, aktuell immer wichtiger. Das Frontschaltbild mit teilweise federbelasteten Einzelklappen sorgt für eine erhöhte Sicherheit bei Stromausfall und ist vergleichsweise wartungsfreundlich. Denn auf die Sicherung der Wasserqualität und des Badebetriebs kommt es im Schwimmbad an!

Referenz
5 Sterne Hotel bekommt First Class Schwimmbadwasser

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