Deionisiertes Wasser

Bei der Deionisation (oder Demineralisierung) werden mithilfe des Ionenaustauschs gelöste Feststoffe aus dem behandelten Wasser entfernt.

Was ist deionisiertes Wasser?

Deionisiertes Wasser ist stark demineralisiertes Reinstwasser mit einem Widerstand von knapp 18 MΩcm. Für die Erzeugung eines hochwertigen deionisierten Reinwassers eignet sich ein mehrstufiger Wasserreinigungsprozess. Die Deionisation (oder Demineralisation) umfasst mehrere Phasen der Wasserreinigung, um mithilfe des Ionenaustauschs alle gelösten Feststoffe aus dem Wasser zu entfernen. Unsere Technologien kontrollieren die elektrische Ladung von Ionen im Wasser, indem sie unerwünschte Ionen anziehen und durch andere ersetzen. Auf diese Weise werden Feststoffe entfernt, um Reinstwasser zu erzeugen.

Im Anschluss an eine Vorreinigung wird das Wasser durch eine Umkehrosmosemembran geleitet und anschließend durch ein spezielles Deionisationsmedium gefiltert, das die restlichen Ionen aus dem Wasser entfernt.

So funktioniert eine Deionisationsanlage

  • Eine Deionisationsanlage produziert Wasser mit einer geringeren Leitfähigkeit als Osmosewasser.
  • Eine Deionisationsanlage verringert Wasserverluste (ein Teil des deionisierten Wassers wird gespeichert, um das Harz regelmäßig zu regenerieren, die Abfallmenge aus der Harzregeneration ist jedoch erheblich geringer als das Konzentrat).
  • Die Umkehrosmose ist im Gegensatz zum Ionenaustausch ein Hochdruckverfahren; deshalb zeichnet sich eine Deionisationsanlage im Vergleich zu einer Osmose Filteranlage durch einen niedrigeren Energieverbrauch im Betrieb aus.
  • Bei einer Deionisationsanlage kann ionenselektives Harz zur Entfernung bestimmter Verbindungen genutzt werden, während bei der Osmose keine Selektion möglich ist.
Prozesswasser
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