Pflanzliche Koagulationsmittel für eine transformative Abwasserbehandlung

Die alternativen Koagulationsmittel von Veolia ermöglichen es Ihnen, den Einsatz herkömmlicher Chemikalien und Ihre Gesamtbetriebskosten zu senken. Sie erzeugen bis zu 50% weniger Schlamm und bieten eine verbesserte Leistung bei nachweislich geringerer Umweltbelastung.
Improve environmental impact while saving money

 

Die aus nachwachsenden, biologisch abbaubaren Rohstoffen gewonnenen pflanzenbasierten Koagulationsmittel von Veolia stellen eine Alternative zu herkömmlichen, metallbasierten Polymeren dar, die üblicherweise in der Abwasserbehandlung eingesetzt werden. Sie sind besonders wirksam bei der Emulsionsspaltung und der Entfernung von Fetten, Ölen und Schmierstoffen und bieten zahlreiche Vorteile, die zu Ihrer Unternehmensleistung und Ihren Zielen für nachhaltige Entwicklung beitragen.

 

 

Angesichts der globalen Herausforderungen müssen kommunale und industrielle Akteure ökologische Transformation mit betrieblicher Effizienz und Rentabilität in Einklang bringen. Die chemische Abwasserbehandlung hat sich daher zu einem strategischen Hebel entwickelt.
Im Allgemeinen sind anorganische Koagulationsmittel wie Eisen(III)-chlorid (FeCl3) und Polyaluminiumchlorid (PAC) die gängige Wahl für die Entfernung von Schwebstoffen und partikulären Verunreinigungen.

Pflanzliche Koagulationsmittel – wie die Produktreihen Klaraid* PC 4002 und Hydrex* 6861 – wirken nach einem grundlegend anderen Mechanismus. Sie wurden speziell entwickelt, um anorganische Salze bei der Destabilisierung anionisch geladener Abwasserströme zu übertreffen und gleichzeitig Partikel zu aggregieren und zu verbrücken, ohne neuen unlöslichen Schlamm zu bilden.

*Trademark of Veolia; may be registered in one or more countries.

Chemicals for clarification , Wastewater treatment

Sehen Sie sich in diesem Video die Wirksamkeit von Hydrex 6861 an.

 

Vorteile

Piktogramm für Leistungssteigerung

Bis zu 50% weniger Schlammvolumen
Durch die Eliminierung von chemischem Sekundärschlamm halbieren pflanzenbasierte Koagulationsmittel das Gesamtvolumen des anfallenden Schlamms und reduzieren so direkt die Entwässerung, den CO2-Fußabdruck und die Transportkosten.

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3- bis 7-fach niedrigere Dosierung 
als bei mineralischen Äquivalenten erforderlich, um die gleichen Behandlungsergebnisse zu erzielen.

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Maximale Schlammverwertung
Das Fehlen inerter Mineralhydroxide erhält die hohe organische Zusammensetzung des Schlamms, wodurch er leichter zu entwässern und sich hervorragend für die biologische Verwertung, wie z. B. die anaerobe Vergärung zur Biogasproduktion, eignet.

Piktogramm Umweltschutz

Biologische Vorteile für nachgelagerte Systeme:
Im Gegensatz zu Metallkoagulanzien entziehen pflanzenbasierte Koagulationsmittel dem Wasser keine Phosphate. Dadurch bleiben essentielle Phosphornährstoffe für nachgelagerte biologische Belüftungssysteme erhalten, und die Zugabe von Phosphorsäure zur Aufrechterhaltung eines gesunden biologischen Gleichgewichts entfällt. Darüber hinaus beseitigt eine metallfreie Primärbehandlung das Risiko einer Aluminium- oder Eisenverschleppung, die Bioreaktoren schädigen kann.

Piktogramm für Kosteneffizienz

Einsparungen bei den Gesamtbetriebskosten
Pflanzenbasierte Koagulationsmittel senken den pH-Wert nicht wie metallbasierte Koagulationsmittel, weshalb für die pH-Korrektur vor der Flockung keine oder weniger Natronlauge erforderlich ist. Auch der Polymereinsatz bei der Flockung wird reduziert. Dies führt zu einer Senkung der Betriebskosten für diese Produkte.

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Vorteile für Health & Safety 
Nicht giftig, sicherere Handhabung für Bediener.

Pflanzliche Koagulationsmittel: Nachweislich geringere Umweltbelastung

Eine umfassende, unabhängige Ökobilanz (LCA) nach der ReCiPe-Methode belegt wissenschaftlich die ökologische Überlegenheit pflanzlicher Koagulationsmittel gegenüber metallbasierten Koagulationsmitteln in einem Milchbetrieb.

Die gesamte Umweltbelastung ist viermal geringer als bei PAC und halb so hoch wie bei FeCl₃.
Pflanzliche Koagulationsmittel reduzieren das Treibhauspotenzial um 44% bzw. 59% im Vergleich zu PAC bzw. FeCl₃.

 

Fallbeispiel

Herausforderung
Eine große europäische Raffinerie mit einer Jahresproduktion von 11 Millionen Tonnen Rohöl wies eine unzureichende Abwasserbehandlung auf (250 m³/h in vier biologischen Becken). Um die Einleitungsvorschriften zu erfüllen und den Chemikalienverbrauch zu senken, waren deutliche Verbesserungen erforderlich.

Lösung
Umstellung von herkömmlichen metallbasierten Koagulationsmitteln (130 Tonnen FeCl₃ pro Jahr) auf pflanzenbasierte Koagulationsmittel. Zusätzlich wurden hochvernetzte kationische Flockungsmittel eingesetzt, um Kohlenwasserstoffe aufzufangen, die vom API-System nicht erfasst wurden. Für Notfälle wurde ein Entschäumer bereitgestellt. Die Senkung des pH-Werts um einen Punkt im Koagulations-/Flockungs-/Flotationsschritt steigerte die Effizienz der Kläranlage, verbesserte die Trübung und erleichterte den nachgelagerten biologischen Prozess bei gleichzeitig reduziertem Verbrauch von Lauge, Koagulationsmitteln und Flockungsmitteln.

Oil and gas Case study

Wichtigste Ergebnisse

19%
geringere Gesamtbetriebskosten

43%
weniger Schlammproduktion

69%
weniger Chemikalien

Chemie allein reicht nicht aus

Die Umstellung chemischer Programme auf pflanzenbasierte Koagulationsmittel ist eine strategisch wichtige Entscheidung. Doch selbst fortschrittliche Chemie ist nur die halbe Lösung.
Durch die Integration von Digital Intelligence mit TrueSense™ für Abwasser und die Expertise unserer Fachleute in unsere Hochleistungslösungen bieten wir Ihnen einen ganzheitlichen Ansatz, der Sie beim Erreichen Ihrer Dekarbonisierungsziele unterstützt. In Europa nennen wir dies Wastewater Horizon 2030.

TrueSense für Abwasser

TrueSense für Abwasser ist ein hocheffizientes System, das die Chemikaliendosierung automatisch an die Echtzeit-Anforderungen Ihres Behandlungsprozesses anpasst.

Der TrueSense-Controller eliminiert jegliches Rätselraten durch einen speziell entwickelten Algorithmus, der die Gesamtmenge an Schwebstoffen (TSS) und Durchflussdaten im Abwasser misst, um die Dosierpumpen präzise einzustellen. Nachdem die TSS am Zulauf den primären Dosierkoeffizienten in Abhängigkeit vom Durchfluss festgelegt hat, ermöglicht die Trübung am Auslauf eine Feinabstimmung in Echtzeit, um Ihre Zielvorgaben konstant zu erreichen.
Die Implementierung dieses Systems bietet Ihrem Betrieb zahlreiche Vorteile. Es verhindert kostspielige Chemikalienabfälle, reduziert die Schlammbildung und senkt den Energieverbrauch. Durch die Gewährleistung einer gleichbleibend zuverlässigen Abwasserqualität bei minimalem manuellem Aufwand optimiert TrueSense™ Ihre Betriebskosten und bietet eine digitale Plattform, die sich nahtlos in InSight integriert und so eine kontinuierliche Überwachung ermöglicht.

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