Salzarmes Kessel-Speisewasser spart Kosten

Eine deutsche Molkerei spart nach der Erweiterung ihrer Kesselspeisewasser-Aufbereitung um eine Entsalzungs-Anlage monatlich rund 5.000 € Betriebskosten. Der geringere Salzgehalt im Kesselspeisewasser reduziert die Absalzrate und senkt dadurch den Wasser- und Energieverbrauch.

Kunde

Der Kunde ist eine große Molkerei in Deutschland.

Anforderung

Eine bestehende Anlage zur Kesselspeisewasser-Aufbereitung sollte von einer salzhaltigen auf eine salzarme Fahrweise umgestellt werden, um Kosten für den laufenden Betrieb zu senken.

Lösung

Kesselspeisewasser-Aufbereitung von Veolia Berkefeld
Aufbau der erweiterten Kesselspeisewasser-Anlage

Die vorhandene Kesselspeisewasseraufbereitung mittels Enthärtung wurde erweitert um 

  • einen Härtemonitor
  • eine nachgeschaltete Umkehrosmoseanlage
  • einen Permeatspeicherbehälter
  • eine Druckerhöhungsstation sowie 
  • zwei Dosieranlagen zur Konditionierung des Speisewassers. 

Durch die Erweiterung wurde von salzhaltiger auf salzarme Fahrweise umgestellt. Damit konnte bei einer Kesselleistung von 12 t/h (dreischichtig) mit 90% Kondensatrücklauf die Absalzrate von ca. 10% mit einem Absalzvolumen von 1,2 t/h (870 m³/Monat) auf <3% mit 0,36 t/h (260 m³/Monat) gesenkt werden. Die Anlage wird regelmäßig durch den AQUAservice überprüft und ggf. optimiert.

Vorteile

  • Monatliche Betriebs-Reduktion von 5.000 € durch niedrigeren Wasser- und Energieverbrauch: Eine geringere Absalzrate erfordert weniger Nachspeisung. Das spart Wasser und Brennstoff zur Dampferzeugung.
  • Schnelle Amortisation von ca. 11 Monaten
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