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### **TER KUNDE**

- 300.000 EW
- Standort: Zentral-Niederlande
- Betreiber: Waterschap Vallei en Veluwe
- zwei Prozesslinien mit je zwei Prozesstanks – Gesamtvolumen: 36.000 m3
- sechs Nachklärbecken – Gesamtfläche: 9.225 m2



 

 

 



### **DIE HERAUSFORDERUNG**

- Die Anlagenbelastung stieg über mehrere Jahre hinweg an und führte zur Nichteinhaltung der EU-Abwassernormen.
- In den nächsten fünf Jahren wird mit einem Anstieg der Anlagenbelastung um 20% gerechnet.
- Um dem entgegenzuwirken, musste Waterschap Vallei en Veluwe entweder die Anlage um eine dritte Prozesslinie erweitern oder eine andere Möglichkeit finden, die Kapazität zu optimieren und die Reinigungsleistung zu steigern.



 

 

 

 

 

 



 

### **DIE LÖSUNG**

- Um eine kostspielige Anlagenerweiterung zu vermeiden oder hinauszuzögern, implementierte die Kläranlage ein Online-Steuerungssystem zur Optimierung der biologischen Reinigungsleistung..
- Das System ist eine ganzheitliche und datenbasierte digitale Lösung namens Hubgrade Wastewater Plant Performance.
- Hubgrade optimiert die Prozesseffizienz in Echtzeit und ersetzte die bisherige SPS-basierte Online-Steuerung.
- Das System bietet eine umfassende Übersicht über eine webbasierte Benutzeroberfläche.
- Die Implementierung von Hubgrade Wastewater Performance Plant (HWP) führte zu folgenden Vorteilen:
    - Gewährleistung eines konformen Abwassers unterhalb der EU-Qualitätsstandards
    - Reduzierung der Umweltbelastung durch Senkung des Gesamtstickstoffs (Nges) und Gesamtphosphors (Pges) im Abwasser
    - Minimierung der Betriebskosten für Energie und Chemikalien
    - Deutliche Reduzierung der Investitionskosten durch Vermeidung des Baus einer neuen Prozesslinie



 

 

 

 

 

 



 

 

 





 

 

### KENNZAHLEN

- Laufzeit: 12 Jahre
- Typ: BioDenipho-Anlage
- Behandeltes Abwasser pro Tag: 40.000 m3
- 40% Steigerung der hydraulischen Kapazität
- 35% Reduzierung des Gesamtstickstoffs im Abwasser (bei gleichzeitiger Steigerung der Anlagenbelastung um 38% in den letzten 10 Jahren)
- Über 10 Mio. € eingesparte Investitionskosten durch Verschiebung der Erweiterung