Stadtwerke Neustadt a.d.W.: Nachhaltig geschütztes Wärmenetz

Eine BerkeSELECT maxi-Anlage zur kontinuierlichen Kreislaufwasser-Aufbereitung nach VDI 2035 entfernte rund 60 kg Eisen aus einem Wärmenetz und sorgt bis heute für klares Kreislaufwasser <30µS/cm. 

Kunde

Stadtwerke a. d. Weinstraße Logo und Unternehmenssitz

Die Stadtwerke Neustadt an der Weinstraße sind ein starkes regionales Versorgungsunternehmen und zugleich verlässlicher Partner der Kunden in der Region bei den Themen Strom, Erdgas, Wärme und Wasser. Betreut werden im Versorgungsgebiet insgesamt rund 750 km Stromnetz, 270 km Gasnetz, 370 km Trinkwasser- und 7 km Wärmenetz. Weiterhin betätigen sich die Stadtwerke Neustadt an der Weinstraße in neuen Geschäftsfeldern wie der Elektro-Mobilität.

Planungsbüro:

Dipl.-Ing. Eduard Achzenik (Heddesheim)

Aufgabe

2014 erneuerten die Stadtwerke Neustadt a.d. Weinstraße rund 400 Meter ihres Fernwärmerohrnetzes. Es traten Probleme im Kreislaufwasser in Form von Biologie und in der Folge Korrosion auf. Wasserproben waren dunkelschwarz mit nicht filtrierbarem, kollodial vorliegendem Eisen. Mehrere Versuche mit Filtration und Dosierung blieben erfolglos.

Lösung

Veolia-Anlage BerkeSELECT maxi zur Filtration und Entsalzung von Heizungswasser in Wärmenetzen

Gemeinsam mit dem Planer wurde das Problem bewertet und analysiert. Das hauseigene Labor der Stadtwerke lieferte die notwendigen Daten als Grundlage für einen nachhaltigen Verfahrensvorschlag gemäß den Vorgaben der AGFW FW 510 und entsprechend der VDI 2035. Im Jahr 2016 erfolgte unter fachkundiger Begleitung des Fachbereichsleiters Energieerzeugung die bauseitige Montage und Inbetriebnahme der Aufbereitung des Fernwärmekreislaufwassers. Realisiert wurde dazu der Vorschlag einer kontinuierlichen Nebenstromfiltration mit einem BerkeSELECT maxi. Eingesetzt wurde ein speziell für dieses Projekt von Veolia empfohlenes Filtermaterial.

In der Folge konnte innerhalb kurzer Zeit rund 60 kg Eisen aus dem System herausgefiltert werden. Mittels VE-Filtermaterial wird im nächsten Schritt der elektrische Leitwert auf <30µS/cm gesenkt. Danach erfolgt eine pH-Stabilisierung. Im Ergebnis ist das Wasser bereits heute klar und es tritt keine Korrosion mehr auf.

Vorteile

  • Einbau im laufenden Betrieb ohne korrosionsbegünstigende Entleerung des Kreislaufwassers oder Austausch des Füllwassers
  • Nachhaltige Reduzierung von Biologie und Eisen
  • Schutz des Kreislaufs vor Korrosionsschäden
  • Verhindert Steinbildung und optimiert Wärmeübergang, Wirkungsgrad, Energiekosten und CO2-Emissionen
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