Alstom Power: Temporäre Reinstwasseraufbereitung

Die Modernisierung der Wasseraufbereitungsanlage sollte den Betrieb der Gasturbine im Testkraftwerk Birr von Alstom Power nicht beeinträchtigen. Zur Überbrückung der Reinstwasserversorgung kamen Mobile Water Services Wasseraufbereitungssysteme zum Einsatz.

Kunde

Alstom Power

Alstom Power ist einer der weltweiten Marktführer für Stromerzeugung und bietet seit über 100 Jahren technische Lösungen für die steigende Elektrizitätsnachfrage an. Im schweizerischen Birr fertigt Alstom Power Turbinen- und Turbogeneratorrotoren.

Das Inhouse-Testkraftwerk in Birr ist mit einer modernen GT26- und einer GT8C2-Dualbrennstoff-Gasturbine ausgestattet. Die Anlage erlaubt es Alstom, die Kraftwerkskomponenten im Werk unter Feldbedingungen zu testen und die Produkte dort zu optimieren.

Aufgabe

Sattelauflieger mit Mobile Water Services Wasseraufbereitungsanlage

Die Kühlung der Gasturbine wird durch einen Wasser-Dampf-Kreislauf sichergestellt. Eine werksinterne Wasseraufbereitungsanlage produziert zu diesem Zweck Reinstwasser, das anspruchsvolle Kriterien erfüllen muss. Der Kieselsäure-Gehalt (SiO2) darf zum Beispiel nicht höher als 20 ppb sein, sonst könnten sich durch die Verdunstung Ablagerungen bilden, die an dem empfindlichen Wärmetauscher Schaden anrichten.

Als die bestehende Wasseraufbereitungsanlage modernisiert wurde, orderte Alstom für den Zeitraum von fünf Wochen eine Mobile Water ServicesWasseraufbereitungsanlage. Diese temporäre Lösung musste sicherstellen können, dass zwei Tanks mit einem jeweiligen Volumen von 1.700 m³ konstant mit vollentsalztem Wasser befüllt sind.

Lösung

Veolia Service-Techniker installiert Mobile Water Services Wasseraufbereitungsanlage

Zwei Tage später rollten ein Mobile Water Services MORO-24C-Container mit Umkehrosmose-Vorbehandlung aus den Niederlanden und aus England ein Mobile Water Services MODI-15000T-Trailer mit Mischbett-Polisher auf das Werksgelände. Die MORO-Anlage entfernte rund 98 Prozent der Verunreinigungen aus dem Speisewasser. Die Vollentsalzung erfolgte in den nachgeschalteten Ionenaustauschern des MODI-Systems. Über die mitgelieferte Druckerhöhungsstation mit 100 m³/h wurde der Druckverlust in den Leitungen kompensiert und das erzeugte Reinstwasser über Schläuche in die Tanks gepumpt. 

Vorteil

Die Ionenaustauscherharze des Mischbett-Polishers mussten nicht aufwändig vor Ort regeneriert werden. Nach Erschöpfung der Harze ersetzte Veolia den Truck einfach durch eine identische, frisch regenerierte MODI-15000T-Anlage. 

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