14/10/2013 - Celle / Leipzig

Wassertechnik steigert Effizienz von Wärmenetzen

Celle, 11. Oktober 2013 - Viele Biogasanlagen speisen Energie in lokale Wärmenetze ein. Infolge schlechter Wasserqualität kommt es oft zu Störungen und Schäden durch Korrosion und Ablagerungen. Daher sollte eine geeignete Wasseraufbereitung bereits bei der Planung berücksichtigt werden. Aber auch die Nachrüstung und Sanierung mit normgerechter Wassertechnik verbessert den Wirkungsgrad und die Betriebssicherheit. Auf der SHKG Leipzig präsentiert Berkefeld eine Lösung zur optimalen Konditionierung des Kreislaufwassers.

Die Anforderungen an die Wasserqualität in Nah- und Fernwärmenetzen sind in der VDI 2035 und dem AGFW Arbeitsblatt FW 510 dargestellt. Wichtig sind die Parameter pH-Wert, Härte, Leitfähigkeit sowie Sauerstoffgehalt. Von diesen Faktoren hängt es ab, ob es in einem System zu Ablagerungen, Ausfällungen oder Korrosion kommt. Auch die BHKW-Hersteller sowie weitere Komponenten-Lieferanten haben Anforderungen an die Wasserqualität festgelegt, an deren Einhaltung in der Regel die Aufrechterhaltung der Gewährleistung gekoppelt ist. So führt eine hohe Härte zu Ablagerungen an Wärmetauschern wodurch sich die Wärmeübertragung drastisch verschlechtert. PH-Werte außerhalb des empfohlenen Bereichs oder ein erhöhter Sauerstoffgehalt begünstigen Korrosion etwa an Pumpen, Armaturen oder Wärmetauschern. Da sich die Wasserqualität im Laufe des Produktlebenszyklus durch Nachspeisung, Fremdwassereinbrüche, Gaseintrag oder Korrosionsvorgänge oder auch den Einsatz von chemischen Zusatzmitteln ständig verändert, sollte eine im Bypass angeordnete Kreislaufwasseraufbereitungsanlage installiert werden.

Bewährte Technik: Wasseraufbereitung mit dem BerkeSelect maxi

In der Praxis bewährt hat sich das BerkeSelect maxi System, das als Enthärtung mit Filtration, Entsalzung mit Filtration oder reine Filtration betrieben werden kann. Es wird ohne größeren Installationsaufwand in den Wärmenetzkreislauf integriert. Die Anforderungen der geltenden technischen Regeln sowie die Herstellerspezifikationen werden so erfüllt. Da die Anlage im Teilstrom betrieben wird, ist eine Nachrüstung bei Bestandsanlagen ohne großen Aufwand umsetzbar. Die Grafik zeigt einen typischen Anlagenaufbau sowie die Integration von Druckhaltung, Entgasung oder Nachspeisung. Eine weitere Maßnahme zur Sicherstellung eines störungsfreien Anlagenbetriebs ist die lückenlose Dokumentation von Nachspeisemengen und Wasserqualitäten, die in einem Anlagenbuch erfolgt.

Zur Überprüfung der Kreislaufwasserqualität sollte eine professionelle Wasseranalyse durchgeführt sowie eine fachlich fundierte Empfehlung zur Sicherstellung der erforderlichen Wasserqualität in Anspruch genommen werden.

BerkeSELECT maxi

Bild 1:

BerkeSelect maxi, im Bypass eingebaut, sorgt für hohe Effizienz und Sicherheit von Wärmenetzen

Wasserprobe aus Wärmenetzen mit BerkeSelect-Aufbereitung

Bild 2:

Wasserprobe aus Wärmenetzen mit BerkeSelect-Aufbereitung. Glasklar und ohne Ausfällungen.

Anlagenaufbau der Wasseraufbereitung
 

Bild 3:

Der typische Anlagenaufbau der Wasseraufbereitung mit Druckhaltung, Entgasung oder Nachspeisung.

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