28/08/2013 - Celle

Kühlkreisläufe und Kühltürme umweltverträglich desinfizieren

Legionellen- und Biofilmprophylaxe, Fouling und Scaling vorbeugen

Celle 27. August 2013 - Biofilme und Legionellen stellen für die Betreiber von Kühlkreisläufen und Kühltürmen erhebliche Herausforderungen dar: Das Wasser ist so zu konditionieren, dass gleichzeitig optimale Energieeffizienz, Umweltverträglichkeit und Betriebssicherheit gewährleistet sind. Die BerkeLYT-Katalysatortechnik sorgt dafür, dass diese Anforderungen wie auch die Vorschriften geltender Regelwerke erfüllt und die Betriebskosten minimiert werden. Eingesetzt wird das Verfahren zur vorbeugenden Desinfektion wie auch zur Sanierung mit Biofilm belasteter Systeme. Zur Anwendung kommt es etwa in Klima- und Luftbefeuchtungsanlagen sowie Kühlkreisläufen größerer öffentlich, gewerblich oder industriell genutzter Gebäude.

Der Einsatz von Wasser als Kühlmittel beruht auf seiner breiten Verfügbarkeit und hohen Wärmekapazität. Gelöste Gase und Salze begünstigen aber auch biologisches Wachstum, Härteausfällungen und Korrosion. Die intensive Verwendung des Wassers als Kühlmittel ist nur in dem Maß möglich, wie es gelingt, diese unerwünschten Effekte in einem wirtschaftlichen Rahmen halten und dabei eine möglichst hohe Betriebssicherheit sicherzustellen. Eingesetzte Maßnahmen müssen effektiv wirken, berechenbar und messbar sein. Einfache Handhabung, Umweltverträglichkeit sowie geringe Betriebskosten sind ebenfalls gefordert.

Das BerkeLYT OXI-Verfahren beruht auf Wechselwirkungen der Vollmetallkatalysatoren, geringer Mengen des Hydrex Activator-Betriebsstoffes und den im Kreislaufwasser frei beweglichen Keimen. Bei den dabei ablaufenden Reaktionen entstehen neben Wasser so genannte Biotenside. Diese lösen die im Anlagensystem befindlichen Biofilme ab, verhindern nachhaltig den Neubewuchs und entziehen damit Bakterien, insbesondere Legionellen, Schutz- und Lebensräume. Durch die Beseitigung der Biofilme wird mikro­biologisch induzierte Korrosion verhindert, außerdem können so geeignete Korrosions­inhibitoren auf den freien Werkstoffoberflächen effektiv wirken. Der gleiche Effekt wird durch das BerkeLYT GREEN-Verfahren erzielt. Hierbei werden unter Lichteinwirkung in einem bestimmten Wellenlängenbereich hochreaktive Hydroxylspezies gebildet und so die Biotenside erzeugt. Unerwünschte Neben­wirkungen für Mensch und Natur treten nicht auf. BerkeLYT GREEN verzichtet vollständig auf den Einsatz von Bioziden.

Die Katalysatorelemente werden in der benötigten Anzahl an einer geeigneten Stelle des Kühlkreislaufes installiert. Hinzu kommt eine komplett vorgefertigte Dosierstation. Die Dosierung erfolgt direkt am Katalysator über eine Dosierleitung mit Dosierventil. Die zeitgesteuerte Zugabe erfolgt genau abgestimmt auf die jeweilige mikrobiologische Belastung des Systems sowie die mittlere Verweilzeit des Kühlwassers im Kreislauf. Da es auf Grund der Wasserverdunstung im Kühlturm zu einer Aufsalzung („Eindickung") kommt, ist ein Härtestabilisator zuzusetzen. Berkefeld bietet eine kontinuierlich optimal gesteuerte Kühlwasserbehandlung einschließlich regelmäßiger Wasseranalysen mit Protokollierung und Empfehlungen zur Betriebsweise unter Beachtung der VDI 3803 und des VDMA-Einheitsblatts an.

Die wesentlichen Vorteile dieser vielfach bewährten Lösung liegen in den geringen Betriebskosten, etwa durch verlängerte Reinigungsintervalle und den erheblich verminderten Chemikalienverbrauch. Außerdem ist sie vergleichsweise umweltverträglich, weil auf Biozide verzichtet wird und Legionellen wirksam vorgebeugt wird.

BerkeLYT GREEN-Katalysator

Bild 2

Das BerkeLYT GREEN-Verfahren kommt vollständig ohne Biozide aus.

Leitwertgesteuerte Absalzautomatik

Bild 3

Die leitwertgesteuerte Absalzautomatik sorgt für die optimale Fahrweise des Kühlkreislaufs.

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