09/11/2010 - Hamburg/Celle

Die Devise bei Berkefeld heißt: weniger Chlor

Desinfektion von Schwimmbadwasser - chemikalienfrei mit Ozon und UV

Celle/Hamburg, 29. Oktober 2010 - Eine Herausforderung im Schwimmbad ist die Reduzierung von Chlor und gesundheitsgefährdenden Trihalogenmethanen (THM), die als Nebenprodukte bei der Badewasserdesinfektion auftreten. Das Wassertechnikunternehmen Berkefeld bietet mit dem Desinfektionssystem BerkeDES basic eine effiziente, chemikalienfreie Wasseraufbereitung an. Durch die Kombination der oxidierenden Wirkung von Ozon mit der desinfizierenden Wirkung von ultraviolettem Licht stellt dieses System eine besonders wirtschaftliche und gleichzeitig umweltverträgliche Option dar. Es führt zur Verringerung des gebundenen Chlors und der THM's und mindert so die negativen Chlor-Nebenwirkungen wie rote Augen, Hautirritationen, Allergien und Chlorgeruch.

Das Verfahren zeichnet sich durch Betriebssicherheit und Effektivität aus. Zunächst wird Luft mit ultraviolettem Licht der Wellenlänge 185 nm bestrahlt. Dadurch wird der in der Luft befindliche Sauerstoff in Ozon umgewandelt. Ozon führt zur Oxidation der im Wasser vorhandenen Krankheitserreger wie Bakterien, Viren und Algen sowie anderer störender Wasserinhaltsstoffe wie zum Beispiel Nitrit, Cyanide und Geruchsstoffe. Diese Luftmischung wird über ein Venturi-Injektionssystem in den Wasserkreislauf gegeben.

In der Reaktionskammer werden Wasser und Luftgemisch nochmals mit UV-Licht behandelt, dieses Mal mit der Wellenlänge 254 nm. Hierdurch werden zwei Prozesse angestoßen: Das im Wasser befindliche Ozon wird in OH- Radikale umgewandelt, der restliche Ozongehalt vernichtet. OH- Radikale haben die stärkste Oxidationskraft und können eine Vielzahl an schwer abbaubaren Substanzen reduzieren. Auf diese Weise wird eine effiziente Abtötung der Keime und Krankheitserreger sichergestellt.

BerkeDES basic Entkeimungsanlage von Veolia Berkefeld: Wasseraufbereitung mit UV-Licht und Ozon

Bild 1: Das BerkeDES basic-System reduziert gebundenes Chlor und THM's durch kombinierten Einsatz von Ozon und UV.

UV-Spektrum

Bild 2: Die UV-Bestrahlung mit einer Wellenlänge von 185 nm sorgt für Ozonbildung und Oxidation von Bakterien, Viren und Algen. Zusätzlich erfolgt eine Bestrahlung mit 254 nm, womit eine effektive Desinfektion sichergestellt wird.

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